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        <title>Naturschauspiel (Oberstdorf)</title>
        <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/</link>
        <description>Tiefe Schluchten, bezaubernde Seen oder spektakuläre Wasserfälle. Dies alles hat Oberstdorf vorzuweisen, entdecken Sie es!</description>
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            <title>Naturschauspiel (Oberstdorf)</title>
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            <title>Naturschauspiel › Obheiter</title>
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            <description>Wissen Sie was Obheiter ist ? Wenn nicht, dann sollten Sie an einem Tag, an dem die Einheimischen bei wolkenverhangenem oder nebligem Wetter im Tal, sehnsüchtig den Blick nach oben richten und sagen: »es isch` Obheiter«, schnell eine Fahrkarte für eine Bergbahn lösen und hinein- und hinauffahren in das graue Gewölk, das einem jegliche Sicht verbirgt.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/obheiter.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/18132/150.jpg" alt="Obheiter vom Nebelhorngipfel"   width="150" height="112" /></a><br/><br/><b>Wissen Sie was Obheiter ist ? Wenn nicht, dann sollten Sie an einem Tag, an dem die Einheimischen bei wolkenverhangenem oder nebligem Wetter im Tal, sehnsüchtig den Blick nach oben richten und sagen: »es isch` Obheiter«, schnell eine Fahrkarte für eine Bergbahn lösen und hinein- und hinauffahren in das graue Gewölk, das einem jegliche Sicht verbirgt.</b><br/><br/>
Ein »Ah« und »Oh« geht durch die Reihen der Mitfahrenden, wenn plötzlich die Kabine die Wolkenwand durchstößt und ein strahlend blauer Himmel den Blick frei gibt auf die umliegende Bergwelt. 

So weit das Auge schauen kann reihen sich Berggipfel und Felsmassive von überwältigender Schönheit aneinander. Hinunterschauend erscheinen einem die Wolken, die im Tal grau und düster wirkten, wie ein duftiges Meer aus weißen Daunen, unter dem man Lasten und Sorgen des Alltags zurückgelassen hat. Das Herz wird weit und in den Sinn drängen sich die Worte des Fliegerliedes von Reinhard Mey: 

»Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein.«
]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:37:12 GMT</pubDate>
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            <title>Naturschauspiel › Alpenrosenblüte</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/alpenrosenbluete.html</link>
            <description>Im Frühsommer auf dem Fellhorn befindet sich ein Blütenmeer aus roten Alpenrosen</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/alpenrosenbluete.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/10005/150.jpg" alt="Alpenrose Nahaufnahme"  title="Die Alpenrosen blühen am Fellhorn wie das Unkraut im heimischen Garten. Im Sommer erlebt man ein wahres Spektakel, ein rotes Meer aus Alpenrosen." width="150" height="88" /></a><br/><br/><b>Im Frühsommer auf dem Fellhorn befindet sich ein Blütenmeer aus roten Alpenrosen</b><br/><br/>
Die Alpenrose wächst vorzugsweise auf moorigen, kalkarmen Böden der Alpen. Hier ist das Gebiet des fellhorns besonders hervorzuheben. Die Blütezeit ist von Juni bis August. 
Die Alpenrose ist ein Strauch mit immergrünen, kahlen Blättern und purpurroten, glockenförmigen Blüten. Ein Strauch kann bis zu 1 m hoch werden.

Auf dem Blumenberg http://oberstdorf.de/wandern/bergbahnen/fellhornbahn/ führen zahlreiche Wanderwege durch die wunderschönen Alpenrosenfelder.

]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:35:23 GMT</pubDate>
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            <title>Naturschauspiel › Die Breitachklamm</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/die-breitachklamm.html</link>
            <description>Unweit von Tiefenbach liegt der Eingang zur Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen! "Da wallet und siedet und brauset und zischt" das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/die-breitachklamm.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/12156/150.jpg" alt="Breitachklamm"   width="150" height="200" /></a><br/><br/><b>Unweit von Tiefenbach liegt der Eingang zur Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen! "Da wallet und siedet und brauset und zischt" das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht.</b><br/><br/>
Mit fast hundert Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd über hohe Felsbänke, strudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt. 
Manche der düsteren Klammwände haben noch nie die Sonne gesehnen. Tiefgrüne Moose und zierliche Farne lieben die Feuchte und einige unerschrockene Fichtenbäume haben sich kühn auf kleinsten Felsvorsprüngen angesiedelt. 

Früher hieß sie der "Große Zwing" 

Seit 1905 ist die Breitachklamm als Wanderweg erschlossen. Früher hieß sie der "Große Zwing". Ermutigt von ihrem Pfarrer, Johannes Schiebel, war es fürwahr ein beachtliches Unternehmen der Tiefenbacher, einen gangbaren Weg durch die gewaltige Schlucht zu bahnen. 
Außer zur Zeit der Schneeschmelze und im Spätherbst ist der Weg das ganze Jahr begehbar. Wer die Klamm nur im Sommer kennt, dem sollte sie auch einen Winterurlaub wert sein.
Ist schon Tiefenbach ein kleines Wintermärchen, so versetzt uns der winterlichen Weg durch die Klamm erst recht in die Welt der Schneekönige und Eisgnomen mit bizarren Eiskristallpalästen neben den tosenden Wassern der Breitach. 
Mit festem Schuhwerk und warmem Anorak kann diese klirrend kalte Winterwelt der Wärme unseres Seelenlebens kaum etwas anhaben. Der Glühwein in einer behaglichen Wirtsstube möbelt empfindsame Gemüter wieder auf und der Tag wird zum unvergeßlichen Erlebnis. 
Sie erreichen die Breitachklamm von der B19 (Sonthofen-Oberstdorf) Richtung Tiefenbach, einfach der Beschilderung folgend. 

Tipp: Nutzen Sie den Linienbus, den Fahrplan finden Sie hier! So haben Sie die Möglichkeit, ganz bequem vom Walsertal (Walserschanze) aus mit dem Bus wieder nach Oberstdorf zu fahren. Ab Walserschanze, dem Endpunkt der Breitachklamm gibt es einen sehr schönen Rundwanderweg, welcher Sie über die Klamm (Zwingsteg) wieder zurück zum Parkplatz der Breitachklamm führt.

Fackelwanderungen
Nach Heilig Abend bis Ende März finden jeweils Dienstags und Freitags (19.00 Uhr) Fackelwanderungen statt.
Eintritt inklusive Fackel; Erw. 5.- €, Kinder 6 bis 15 Jahre 2,50 €
Bei schlechtem Wetter (Schneefall/Regen/Schneeschmelze) bitte vorher Infotelefon (08322/4887) anrufen. 
Keine Anmeldung erforderlich. 



]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:33:33 GMT</pubDate>
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            <title>Naturschauspiel › Hölltobel</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/hoelltobel.html</link>
            <description>Das Hölltobel ist die Durchbruchsschlucht des Dietersbaches, das vom Trettachtal zwischen Dietersberg und Gottenried nach Gerstruben führt.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/hoelltobel.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/13377/150.jpg" alt="Hölltobel"   width="150" height="200" /></a><br/><br/><b>Das Hölltobel ist die Durchbruchsschlucht des Dietersbaches, das vom Trettachtal zwischen Dietersberg und Gottenried nach Gerstruben führt.</b><br/><br/>
Geübte Bergsteiger und Wanderer können alternativ zur Fahrstraße durch das wildromantische Hölltobel hinauf nach Gerstruben.
Auf dem Weg Richtung Christlessee, kurz nach dem Berggasthof Riefenkopf, zweigt der Weg links ab in das Hölltobel. Anfangs nur leicht ansteigend, wird der Weg im Tobel immer steiler.
Eindrucksvolle Blicke auf einen der beiden imposanten Waserfälle ermöglicht eine Aussichtskanzel.]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:24:43 GMT</pubDate>
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            <title>Naturschauspiel › Stuibenfall</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/stuibenfall.html</link>
            <description>Der im Oytal liegende Stuibenfall ist wahrscheinlicher der größte Wasserfall im Oberstdorf Gemeindegebiet.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/stuibenfall.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/16973/150.jpg" alt="Stuibenfall"   width="150" height="200" /></a><br/><br/><b>Der im Oytal liegende Stuibenfall ist wahrscheinlicher der größte Wasserfall im Oberstdorf Gemeindegebiet.</b><br/><br/>
Er liegt zwischen der Unteren-Guten-Alpe und der Käseralpe im steilsten Stück des Anstieges. Hier fällt der etwa 25m hohe Wasserfall über einen Teil der Geländestufe, die das Oytal vom Alpboden der Käseralpe trennt. Bei großen Wassermassen kann man hier die Gischtwolke bereits weit vom Tal aus erkennen.

Zu Fuß liegt der Stuibenfall etwa 1 Stunde vom Oytal-Haus (1.009 m) etfernt. Nach weiteren 20 Gehminuten erreicht man die Käser-Alpe auf 1.400 m.


Tipp vom Alpinberater

Älpelesattel
In vieler Hinsicht eine Lohnenswerte Höfatsumrundung

Länge: etwa 17 km
Höhenmeter: ca. 970 m
Gehzeit: etwa 6 bis 7 Stunden

Route
Oberstdorf Mühlenbrücke – Gruben – Dietersberg – Gerstruben – Dietersbach-Alpe – Älpelesattel – Käser Alpe - Stuibenfall – Untere Guten Alpe – Oytalhaus – Kühberg – Oberstdorf Mühlenbrücke

Vielen Wanderern werden die Gipfel der Höfats 2.257m bis 2.259m) wohl aufgrund der extrem steilen Grasflanken und der schwindelerregenden Höhe verwehrt bleiben. Umso imposanter wirken die Eindrücke bei ihrer möglichen Umrundung. Das ursprüngliche Bergdorf Gerstruben oder der tobende Stuibenfall im Oytal werden dabei genauso nachhaltig im Gedächtnis bleiben wie die stets abfallenden, teilweisen senkrechten Grashänge der Höfats – die zurecht auch Königin der Alpen genannt wird. An der Mühlenbrücke in Oberstdorf nahe der Talstation der Nebelhornbahn geht es zunächst über den Jägerstand, Gruben und Dietersberg gemächlich an der Trettach entlang, bevor der Weg nach links über den Hölltobel hinauf nach Gerstruben abzweigt. Am Dietersbachtal, einem östlichen Seitental des Trettachtales angelangt, passieren wir das historische Bergdorf Gerstruben mit seinen sehenswerten uralten Bauernhäusern. Weiter geht es am Dietersbach und schon bald an den ersten Steilhängen der Höfats entlang über die Gerstrubner-Alpe zur idyllisch gelegenen Dietersbach-Alpe. Diese bildet die letzte Einkehrmöglichkeit bevor der Weg durch alpines Gelände, steiler zum Älpelesattel aufsteigt. Vom Älpelesattel, der den höchsten Punkt unserer Tour darstellt steigen die Wege Richtung Norden hinauf zum Höfats Ostgipfel (nur für alpin erfahrene, absolut trittsichere und schwindelfreie Tourengänger!) und Richtung Süden zum Eissee und dem Rauheck an. Unser Weg führt uns hinunter zur Käser-Alpe die am Ende des zauberhaften Oytales liegt. Von hier geht es – wieder auf breiterem Weg – weiter über den wild tosenden Stuibenfall, das Prinzenkreuz und die untere Guten-Alpe zum Oytalhaus. Die steilen Felswände des Oytales aber auch die saftigen, malerischen Bergwiesen beeindrucken uns hierbei gleichermaßen. Das Oytalhaus hinter uns gelassen, zieht sich der Weg unter Schatten spendenden Alleen gemächlich bergab bis zum Kühberg wo der letzte kleinere Abstieg am Ende unserer Tour wartet.

Tipps:
Am Oytalhaus angekommen haben wir die Möglichkeit Bergroller auszuleihen und uns so die letzten Meter bis nach Oberstdorf zurück zu sparen]]></content:encoded>
            <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 01:31:05 GMT</pubDate>
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            <title>Naturschauspiel › Christlessee</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/christlessee.html</link>
            <description>In mitten des Trettachtals, gegenüber dem Weiler Gottenried, auf einer Höhe von 916m liegt der blau bis grün gefärbte, wuderschöne und sagenumwobenen Gebirgsee.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/christlessee.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/14047/150.jpg" alt="Christlessee"   width="150" height="100" /></a><br/><br/><b>In mitten des Trettachtals, gegenüber dem Weiler Gottenried, auf einer Höhe von 916m liegt der blau bis grün gefärbte, wuderschöne und sagenumwobenen Gebirgsee.</b><br/><br/>
Unmittelbar südlich von ihm entspringen starke Quellen, die den See mit klarem Wasser speisen. Der See, der nebenbei Trinkerwasserqualität hat, ist im Sommer zu kalt zum Baden und im Winter friert er nie ein.

Die südlich liegenden Wiesenländer dürfen heute nicht mehr beweidet werden und wurden zum Wasserschutzgebiet erklärt. Dort befinden sich lediglich drei, nicht dauerhaft bewohnte Bauernhäuser.

100 Metern in nördlicher Richtung entfernt steht das Cafe Christlessee, direkt am See in westlicher Richtung steht das Erholgsheim VDK Waldhotel.

Zu erreichen ist der See entweder über die Fahrstraße (nur mit Genehmigung), die über die Burgstallsteig am Renksteg ins Trettachtal hineinführt oder über den Gehweg der an der Mühlenbrücke abzweigt und über Gruben nach Gottenried führt.

]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 15 Sep 2009 09:27:08 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Naturschauspiel › Faltenbachtobel</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/faltenbachtobel.html</link>
            <description>Das Faltenbachtobel, eine Naturschönheit Oberstdorfs</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/faltenbachtobel.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/14970/150.jpg" alt="Wasserfall im Faltenbachtobel"  title="Zur Verfügung gestellt von Petra Schumacher aus Oberstdorf." width="150" height="112" /></a><br/><br/><b>Das Faltenbachtobel, eine Naturschönheit Oberstdorfs</b><br/><br/>
Das Faltenbachtobel ist das durch einen Wanderweg erschlossene Verbindungstück zwischen Erdinger Arena am östlichen Ortsrand von Oberstdorf und der Station Seealpe der Nebelhornbahn.

Nach dem ersten und zugleich größten Wasserfall und einem kleineren Wasserfall quert der Weg den Faltenbach und führt hinauf durch die malerische Klamm. Ein paar Höhenmeter weiter quert der Weg erneut den Bach und führt das Tobel hinaus. Nach dem die Fahrstraße erreicht wird sind es nur noch ca. 10 Gehminuten bis zur Seealpe.


Tip vom Alpinberater

All die berühmten Gipfel der Allgäuer Alpen sind etwas weiter von Oberstdorf entfernt, sie bilden nur einen malerischen Hintergrund. Der durch die Nebelhornbahn verkürzte Anstieg entpuppt sich als etwas steil und steinig. Beim Rückweg muss man sich entscheiden: entweder direkt und schnell oder wesentlich weiter, doch landschaftlich besonders schön über die Gaisalpe.
Facts

     Start: Nebelhornbahn Station Seealpe
     Ziel: Rubihorn
     Gehzeit: 3 h 15 min
     Streckenlänge(m): 16.115 m
     Höhenmeter auf: 2544m
     Höhenmeter ab: 2544m
     Höchster Punkt: 1897m
     Niedrigster Punkt: 820m
     Streckenbeschaffenheit: Erde, Schotter, Fels,
     Wegkategorie: mittel

Strecke

Südanstieg: Mit der Nebelhornbahn zur Mittelstation bei der Seealpe, 1260 m, oder von Der Talstation durch das Faltenbachtobel (ca. 30 min.). Querung auf den Wiesen zu einem von links heraufkommenden Steig. Durch Wald steil nach Norden empor auf den breiten Roßbichel, dann in vielen Kehren oft zwischen Latschen weit hinauf zum Niedereck. Mit etwas Auf und Ab zum Gipfel; Abstieg über die Gaisalpe: Zurück in die oberste, deutliche Gratlücke. Hier nach links in die anfangs sehr steilen Hänge.

Der Weg hält sich erst knapp unter den Felsen des Ostgrates und führt dann über die große Halde in Kehren hinab ins Kar. Flacher zum unteren Geißalpsee, 1509 m, wo man auf einen größeren Weg trifft. Über eine steile, manchmal auch etwas felsige Stufe zum Gasthaus Gaisalpe, 1149 m. Auf der Straße abwärts bis hinter den Geißalpbach, bei einem Kreuz schließlich links und auf den Wallraffweg- anfangs ein wenig aufwärts - schräg durch die Westhänge des Rubihorns zurück nach Oberstdorf.

Rast: Seealpe, Gaisalpe, Untere Richtersalpe, Cafe Breitenberg
Bemerkung

Tour erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition am Berg!
Ausrüstung

     Feste, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle
     Rucksack
     Regenschutz je nach Witterung evtl. wärmende Kleidung oder Sonnenschutz
     ggf. 2 Trekkingstöcke
     ausreichend Getränke vor allem an heißen Tagen
     evtl. Brotzeit / Süßigkeiten zur Stärkung (ausreichend Einkehrmöglichkeiten vorhanden)
     wenn vorhanden Mobiltelefon von Vorteil, ausgeschalten.
]]></content:encoded>
            <pubDate>Tue, 15 Sep 2009 02:25:40 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Naturschauspiel › Moorweiher</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/moorweiher.html</link>
            <description>Der Moorweiher am Moorbad in Oberstdorf befindet sich zwischen dem nördlich liegenden Krappberg und dem südlichen Dienersberg.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/moorweiher.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/10/150.jpg" alt="Herbstfarben am Moorweiher"  title="Prächtige Herbstfarben am Moorweiher mit bunten Bäumen und Bergen im Hintergrund." width="150" height="110" /></a><br/><br/><b>Der Moorweiher am Moorbad in Oberstdorf befindet sich zwischen dem nördlich liegenden Krappberg und dem südlichen Dienersberg.</b><br/><br/>
Hier, am http://www.oberstdorf.de/wandern/wanderwege/themenwege/der_naturlehrpfad_moorweiher.html kann man viel über Pflanzen, Tiere und Geolgie erfahren.
Zu erreichen ist der Moorweiher entweder von den St. Loretto Kapellen aus oder von der Mühlenbrücke über Krappberg aus.]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 03:04:24 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Naturschauspiel › Judenkirche</title>
            <link>http://oberstdorf.de/natur/wunder/judenkirche.html</link>
            <description>Dieses einzigartige Naturdenkmal, ein - natürliches Felstor - liegt auf 1060 m Höhe am Ochensberg überhalb des Sanatoriums Wasach an der nordwestliche Grenze Oberstdorfs auf Fischinger Flur.</description>
            <content:encoded><![CDATA[<a href="http://oberstdorf.de/natur/wunder/judenkirche.html"><img src="http://s2.tramino.de/oberstdorf/17664/150.jpg" alt="Judenkirche"  title="Fotografiert von Alex Rößle" width="150" height="112" /></a><br/><br/><b>Dieses einzigartige Naturdenkmal, ein - natürliches Felstor - liegt auf 1060 m Höhe am Ochensberg überhalb des Sanatoriums Wasach an der nordwestliche Grenze Oberstdorfs auf Fischinger Flur.</b><br/><br/>
Nur selten verirrt sich zu der heute wieder von Bäumen freigelegten Judenkirche ein Wanderer, obwohl sich der Ausflug hierher sicher lohnt.
Das imposante Felstor besitzt eine Breite von ca. 15 Metern, eine Höhe von ca. 5 Metern und eine Dicke von 1 bis 2 Metern. Der Durchblick durch das Tor bietet heute wieder einen hervorragenden Blick auf Oberstdorf und seine Berge.
Im Juni 2007 hat der Umweltausschuss des Landkreises die Felsformation als Naturdenkmal ausgewiesen und 2008 wurden die Bäume gefällt, die den Blick hinaus auf Oberstdorf verstellten!

Vom Dach des Bogens aus (er ist zwar gesperrt, für schwindelfreie und trittsichere Bergsteiger jedoch keine Herausforderung) bietet sich ein noch schönerer Blick auf den Oberstdorfer Talkessel und seine Berge (siehe Panoramabild oben).

Wandervorschlag:
Der Wanderweg beginnt bei der Tiefenbacher Pfarrkirche (Graf Christoff von Vojkffy Weg) und führt zuerst zu den südlichen Felsabstürzen am Ochsenberg, dem sog. Jehlefelsen. Dort hat der aus Kroatien stammende Graf Vojkffy in den Jahren von 1934 bis 38 Steinwerkzeuge aus der Mittleren Steinzeit ausgegraben. Ein paar Funde können Sie im Heimatmuseum Oberstdorf bewundern. Weiter ansteigend führt der Weg oberhalb des Sanatoriums Wasach vorbei zu einer Hütte am sogenannten Kapf. Von dort steigt es jetzt etwas steiler den Ochsenberg hinauf bis wir kurz nach einer Weggabelung von oben an diese einmalige geologischen Besonderheit gelangen. Auf einem Bänkchen im Felsentor können wir die Ruhe und den Ausblick auf Oberstdorf genießen. Nach dem Durchschreiten des Tores geht es wieder steil nach unten, wo wir auf den Weg treffen, der von der Hütte am Kapf zum Berggasthof Jägersberg oberhalb Langenwangs hinüber führt. Der Gasthof lädt nicht nur wegen seiner gutbürgerliche Küche zu einer Rast ein, sondern auch wegen seines "Postkarte-Ausblickes" auf Oberstdorf. Von dort gelangen wir über Greben hinab zur Kreuzung B19 - Tiefenbach.

Geologische Erklärung:
An dieser Stelle hat sich der Schrattenkalk aus der ursprünglich horizontalen Schichtung hochgewölbt. Auf der talseitigen Flanke bildeten sich hierbei Risse und auch die innere Schicht des Gesteines wurde durch den immensen Druck gelockert. Die nicht mehr eingebundenen Gesteinstrümmer der Talseite fielen heraus und es entstand ein natürliches Felstor, da oben ein Felsbalken erhalten blieb. Langsam rutschte auch das hinter der Öffnung liegende Gestein nach, wodurch sich ein Hohlraum hinter der Gesteinsbrücke bildet, der wie ein chorartiger Raum wirkt und durch den der Weg hindurchführt.

Erklärung des Namens:
Laut Schwendinger soll deshalb das Naturwunder ursprünglich im Volksmund eigentlich „in der Kirche" geheißen haben und erst durch ungenaue Aufschreibung später der Name „Judenkirche" daraus entstanden sein. Er vermutet das, weil es in Oberstdorf früher bis auf eine Ausnahme keine Juden gegeben hätte. Ich persönlich finde den Namen "Judenkirche" eigentlich schon schlüssig. Da das Aussehen wirklich stark an eine Kirche erinnert - vielleicht wurde der Ort von unseren vorchristlichen Vorfahren auch dementsprechend genutzt - muss er, da nicht christlich, antichristlich sein. Was liegt da näher, als eine "Judenkirche" daraus zu machen. Um sich ein Bild von der obstrusen Vorstellung, den sich unsere Vorfahren noch vor etwa hundert Jahren vom "Juden" machten , sei nur an die von Reiser in Oberstdorf aufgezeichneten Sage vom "Ewigen Jud" erinnert.

Autor des Texts: Alex Rößle
Quelle: http://www.oberstdorf-online.info/naturschoenheiten/judenkirche.htm
]]></content:encoded>
            <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 01:32:46 GMT</pubDate>
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