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Idylle an der Trettach
Gerstruben im Herbst
Gerstruben im Herbst
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Gerstruben

Ein Bergdorf unter Denkmalschutz. Wo auf der großen, weiten Welt findet man einen Ort, der ganz unter Denkmalschutz steht? Vier Häuser sind es noch und eine Kapelle, die von der uralten Bergsiedlung Gerstruben übrig geblieben sind.

Bis vor 90 Jahren gab es nur einen Fußweg nach Gerstruben, und bis 1953 wurden alle Lasten mit Roß und Wagen heraufgebracht. Während im Tal schon längst bunte Neonreklamen leuchteten, sorgte in Gerstruben noch immer die gute alte Petroleumlampe für behagliches Licht. Im Winter waren die Leute oft wochenlang eingeschneit.

Es waren harte Menschen und harte Zeiten. Eines Tages war es ihnen zu hart und sie verkauften alle zusammen ihr Land und ihre Häuser und zogen fort. Das war eigentlich sehr traurig, wie nun die Wiesen nicht mehr gepflegt, Heuhütten und Ställe abgebrochen und die Häuser nicht mehr bewohnt wurden. Länger als 50 Jahre gehörte das alles einem reichen Jagdherren aus Worms.

Der "Wilde Franz"

In dieser Zeit war der "Wilde Franz" erster namhafter Wirt in Gerstruben. Er hieß "Wilde" mit Hausnamen, soll aber auch sonst ein recht uriger Typ mit dichtem, verwildertem Bart gewesen sein. Man schlug bei ihm sein Basislager für Höfatsbesteigungen auf oder ließ sich nach genußreicher Bergwanderung ein Glas Roten und ein Käsbrot bringen. Die Rechnung mußte man sich selbst machen, denn mit dem Zusammenzählen hatte es der "Wilde Franz" nicht so.

Seit 1953 gehört Gerstruben wieder den Oberstdorfern, die mit großer Liebe die alten Holzhäuser; die Sennküche, die alte Sägemühle und die Kapelle restaurieren und in beispielhafter Weise der Nachwelt erhalten.

Über drei Generationen wurde die gemütliche Berggaststätte von der Familie Huber geführt. Sie waren die einzige seßhafte Familie in Gerstruben und kamen sich in rauhen Jahreszeiten sehr wohl wie die Nachkommen eines unentwegten Bergvolkes vor. Heutzutage wird Gerstruben auf liebevolle Weise von Familie Dodier bewirtschaftet, die sich freuen würde Sie sommers wie winters zur Einkehr im Berggasthof Gerstruben begrüssen zu dürfen.

Einödsbach, Trettachspitze, Wanderer

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Gerstruben Gasthof

Gerstruben
87561 Oberstdorf
Tel. 959290

Impressionen

Häuser in Gerstruben
Gerstruben
Gerstruben
Juli 08 Gerstruben
Juni 07 Kapelle in Gerstruben
Gerstruben im Winter
Gerstruben mit Höfats von Doris Barthel
Gerstubenertal
Brot zur Aufbewahrung
Küche
Bugrad
Stube
Dietersbachtal
Himmelschrofen von Gerstruben
Gerstruben
Höfatsnadel
Gerstruben mit Höfats
Braunvieh in Gerstruben
Höfats
Höfats
Gerstruben
Gerstruben
Gerstruben
Gerstruben
Gerstruben
Blick von Gerstruben von Vanessa Adametz
Gerstruben im Winter
Der allgäuer Hauptkamm von Thomas Knauer
Gerstruben
Gerstruben
Gerstruben von Michael Bender
Familie in Gerstruben
Marienkapelle
Gerstruben im Sommer
Gerstruben im Herbst
Wanderer in Gerstruben

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